In Ubuntu und anderen Linux-Systemen ist localtime eine Zeitzoneneinstellung, die dazu dient, die lokale Zeit auf Ihrem Computer anzuzeigen.
Wenn Ihr System so konfiguriert ist, dass es mit localtime arbeitet, wird die Zeit auf Ihrem Computer entsprechend der lokalen Zeitzone angezeigt, für die Sie das System konfiguriert haben. Wenn Sie sich zum Beispiel in Moskau befinden, zeigt das System die Zeit in der Moskauer Zeitzone an.
Unter Linux ist die Einstellung für die Ortszeit die Standardeinstellung. Wenn Sie jedoch die Zeiteinstellungen ändern müssen, um localtime zu verwenden, können Sie wie folgt vorgehen:
1. öffnen Sie die Konfigurationsdatei /etc/timezone
in einem Texteditor:
sudo nano /etc/timezone
2. ändern Sie den Inhalt der Datei in den Namen Ihrer Zeitzone, z. B. "Europe/Moscow".
3. Speichern Sie die Änderungen und schließen Sie die Datei.
4. Setzen Sie die aktuelle Zeiteinstellung zurück:
sudo dpkg-reconfigure --frontend noninteractive tzdata
5. Starten Sie das System neu:
sudo reboot
Nach dem Neustart des Systems wird die Zeit gemäß Ihrer lokalen Zeitzone (Ortszeit) angezeigt. Beachten Sie, dass es bei dieser Einstellung zu Problemen mit der Zeitsynchronisation kommen kann, wenn Sie mehrere Betriebssysteme verwenden. Es wird daher empfohlen, wenn möglich UTC statt der Ortszeit zu verwenden.